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Two Fish (D) - perfekt (gewesen)

 “perfekt (gewesen)” beschäftigte sich mit Kontakt und Ignoranz gegenüber erstarrten bzw. sich im Wandel befindlichen Strukturen.

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Zeitliche Abstände verwandelten Geschehnisse in Blasses, Muffiges oder Ersehntes und Heiliges. Das betraf sowohl individuelle Leben wie Bevölkerungen ganzer Länder. “Two Fish” suchte Antworten auf viele Fragen: Wodurch entstehen Scheu, Identifikation und Überidentifikation mit Erinnerung und Vergangenem? Bewirkt der „Reiz der Neuheit“ eine zerstörerische Überblendung von Vergangenem? Inwiefern berichten Fähigkeiten oder Unfähigkeiten, sich mit Vergangenem zu beschäftigen, von den Gründen, warum ich in meinem Gedächtnis Unbekanntem, Fremdem, Raum schenke oder verweigere? Welche Berührungsängste zeigen sich als körperliche oder sprachliche Reaktionen auf Unbequemes?

In den letzten neun Jahren erarbeiteten TWO FISH bisher zwölf Stücke in wechselnden Konstellationen und internationalen Besetzungen von Tänzern und Schauspielern, Choreographien und Theaterstücke für Bühnen Wohnungen und andere Orte. Die Produktionen entstanden in Berlin zunächst mit dem Festival Tanztage und dann in Zusammenarbeit mit den Sophiensaelen, dem Hebbel am Ufer, der Tanzwerkstatt Berlin, der Tanzfabrik Berlin. Sie konnten in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Portugal, Polen, Österreich, Serbien, Estland, Tschechien, Italien, der Schweiz und den USA gezeigt werden.

„All das, was das Unbewusste so hochspült und meistens unausgesprochen bleibt, entfaltet einen ungeheuren Witz. Es geht unter anderem um die Frage, wer denn nun Subjekt, wer Objekt der Geschichte ist.“ (Berliner Zeitung)

Von und mit: Martin Clausen, Angela Schubot, Lajos Talamonti, Peter Trabner und Jörg Witte.
Kostüme: Lena Krapiwnikow.
Licht: Benjamin Schälike.
Mitarbeit: Thomas Schütt, Hanna Hegenscheidt.
Produktion: Björn Pätz.
Produktionsassistenz: Franziska Köhler
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Datum: 07.09.2010
Uhrzeit: 20:00 Uhr